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Die `!Texas Instruments Graphics Architecture`! (`!TIGA`!) ist ein Standard für `F33f`_`[Grafikkarten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grafikkarte]`_`f, der Mitte der 1980er Jahre von `F33f`_`[Texas Instruments`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Texas_Instruments]`_`f entwickelt wurde.
TIGA-Grafikkarten bauten auf einem universellen digitalen `F33f`_`[Signalprozessor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Signalprozessor_(Hardware)]`_`f auf. Bekannte Prozessoren dieses Standards waren der TMS34010 und der TMS34020. Ursprünglich nur in speziellen CAD-Systemen eingesetzt, kamen Anfang der 1990er Jahre auch Produkte für IBM-kompatible `F33f`_`[Personal Computer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Personal_Computer]`_`f auf den Markt.
Diese Karten waren Zusatzkarten, die überwiegend im `F33f`_`[CAD`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Computer-aided_design]`_`f-Bereich eingesetzt wurden. Da sie nicht vom `F33f`_`[BIOS`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Basic_Input_Output_System]`_`f IBM-kompatibler Rechner unterstützt wurden, war stets noch eine normale Grafikkarte zum Betrieb erforderlich. Einige Ausführungen integrierten daher einen zusätzlichen VGA-Controller (Frame buffer) auf dem Grafikboard. Für kostengünstige CAD-Zweischirmlösungen wurden TIGA-Karten häufig auch mit einer preisgünstigen `F33f`_`[Hercules-Grafikkarte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hercules_Graphics_Card]`_`f und einem entsprechenden Schwarzweiß-Monitor kombiniert.
Der High-End-Standard konnte sich aufgrund der hohen Preise auf dem Massenmarkt nicht durchsetzen. Die für CAD-Anwendungen unter DOS und für `F33f`_`[Microsoft Windows`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Microsoft_Windows]`_`f konzipierten Karten ermöglichten eine `F33f`_`[Bildauflösung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bildauflösung]`_`f von 1280×1024 Punkten bei einer `F33f`_`[Farbtiefe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Farbtiefe_(Computergrafik)]`_`f von 24 Bit.
Beispieldaten einer TIGA-Grafikkarte:
`!Hercules Superstation XP`!
• Steckplatz: 16 Bit ISA
• CPU: TMS 34020
• CPU-Takt: 40 MHz
• Video-RAM: bis 4 MB
• Programmspeicher: bis 16 MB (inkl. `F33f`_`[TrueType`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=TrueType]`_`f-Font-Cache)
• Auflösung: max. 1600 × 1280 (interlaced), max. 1024 × 768 bei Truecolor und virtuell bis 4096 × 2040 Pixel
• Kartentyp: AddOn oder extra VGA-Teil mit auf der Karte, nicht VGA-kompatibel
>>Quellen
• DOS International 9/1990, S. 66
• DOS International 1/1993, S. 44
• Datenblatt TMS34010
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